Moses

Vorstellung unserer Hunde
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Moses

#1

Beitrag von Pflegestelle » Do 24. Okt 2019, 10:12

Moses, Rüde, tricoleur, geb. August 2019, nicht kupiert

Aufenthaltsort: Duisburg, Kontakt: info@cosenot.de
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Umgang/Verhalten mit Menschen:
Erwachsene:
Kinder:
Jugendliche:
Verträglichkeit mit anderen Hunden:
Verträglichkeit mit anderen Tieren:

Ängste:
Alleinbleiben:
Treppe:
Autofahren:
Sonstige Ängste:

Allgemein:
Leinenführigkeit:
Spiel:
Jagdtrieb:
Stubenreinheit:
Gesundheitszustand: gebrochenes Rückrad
Sonstiges:

Herkunft:
Deutschland

Was wir uns für Moses wünschen:

Wenn Sie Moses unterstützen möchten, würden wir uns über Spenden freuen, für den Welpenauslauf, für Spielzeug und Futter, für schon angefallene Tierarztkosten.. und für die finanzielle Vorsorge für das, was noch kommt, Untersuchungen, Physiotherapie, Hilfsmittel zur Unterstützung des Rückens usw.

Unsere Bankverbindung lautet:

Sparkasse Nienburg
Konto 361 662 47
Blz. 256 501 06

BIC: NOLADE21NIB
IBAN DE74 256501060036166247

Betreff: Spenden für Moses
Zuletzt geändert von Pflegestelle am Do 24. Okt 2019, 10:15, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Moses

#2

Beitrag von Pflegestelle » Do 24. Okt 2019, 10:14

Der kleine Rüde, wir nennen ihn Moses, weil er uns in einem kleinen Körbchen übergeben wurde, wurde von einem Vermehrer „aussortiert“, weil er verletzt war. Er ist gerade 6 Wochen alt. Ein Tierschutzverein hat ihn übernommen. Bei der Untersuchung in deren Klinik stellte sich heraus, das Moses´ Rückrat gebrochen ist. Da alles andere noch funktioniert und nichts anders, lebenswichtiges beschädigt wurde, sind die Ärzte der Meinung, das man ihn operieren kann. Der Tierschutzverein verfügt nicht über so große, finanzielle Mittel und so hat man uns gefragt, ob wir Moses aufnehmen können.

Moses wurde dann bei uns in der Tierklinik vorgestellt. Aber er ist zu klein, um operiert werden zu können. Da die Wirbelsäule sich im Wachstum befindet, können keine Wirbel versteift werden. Zwei der Klinikleiter haben sich intensiv mit dem Fall beschäftigt und raten dazu, abzuwarten, eventuell wäre eine OP möglich, wenn er ausgewachsen ist.
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Moses hat keine Schmerzen – die Medikamente sind abgesetzt. Wenn es anders wäre, wäre dies ein Grund, ihn zu erlösen. So ist er munter und fröhlich, beißt in Finger, frisst und trinkt. Er ist der in der Lage, gezielt Kot und Urin abzusetzen. Da liegen also auch keine Nervenschädigungen vor.

Es kann sein, dass im Zuge des Wachstums sich Wirbelkörper mit einander so versteifen, dass die Wirbelsäule sich auf diesem Weg stabilisiert. Es kann natürlich auch sein, dass dabei irgendetwas so wächst, dass das Rückenmark geschädigt wird.

Die Pflegestelle soll genau beobachten, wie er sich verhält, und es auf Video festhalten. Moses bekommt einen Welpenauslauf, so dass er sich ungestört bewegen kann – nicht zuviel auf einmal, aber ein bisschen Bewegung braucht er. Die Tierärztin hat auch über eine Art Rollbrett nachgedacht, auf dass man ihn legen kann, damit das nicht funktionstüchtige Hinterbein entlastet wird. Wir haben auch an Physiotherapie oder ähnliches nachgedacht, aber das muss man nach und nach entscheiden.
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Re: Moses

#3

Beitrag von Pflegestelle » Do 24. Okt 2019, 10:16

Diese Woche war Moses mit seinen Pflegefrauchen wieder in der Tierklinik. Er hatte einen Termin bei einer der Klinikleiterinnen. Sie meinte, mit dieser Verletzung dürfte er eigentlich gar nicht laufen können, er müsste Schmerzen haben und gelähmt sein. Aber sie hat mit eigenen Augen gesehen, wie Moses hin und her lief, mit ihrem Hosensaum spielte und versuchte, an ihren Schuhen zu knabbern. Sie will jungen KollegInnen von ihm berichten, um ihnen, im Hinblick auf Diagnosen/Entscheidungen, bewusst zu machen, dass die Natur manchmal Wunder vollbringt, welche mit medizinischem Fachwissen nicht erklärbar sind.
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Moses‘ Pflegefrauchen sollen ihn nun zwei Mal pro Woche beim Laufen filmen, um feststellen zu können, ob sein Gangbild sich weiter so positiv entwickelt. Sollte es schlechter werden, wird Moses natürlich sofort in der Klinik vorgestellt.

Momentan soll von Physiotherapie oder sonstigen Maßnahmen abgesehen werden, um die derzeit positive Entwicklung nicht zu stören. Allerdings darf Moses nicht auf rutschigen Böden laufen, und auch der direkte Kontakt zu anderen Hunden muss vermieden werden, da dies im Augenblick noch ein zu großes Risiko für ihn darstellt. Die Pflegefrauchen überlegen nun, wie sie das ihrem kleinen Patienten erklären sollen … denn das Schöne ist, Moses ist abgesehen von seiner Verletzung ein ganz normaler neugieriger, aufgeweckter Welpe, der sich einfach nur seinem Alter entsprechend verhält.

Wir wünschen dem kleinen Kämpfer von Herzen, dass sich für ihn weiterhin alles optimal entwickelt, sind uns aber auch darüber bewusst, dass sich jederzeit alles ändern kann.
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