Stella, Hündin, rot, 4 Jahre
- Gaby_3
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Re: Stella, Hündin, rot, 4 Jahre
Ich darf gar nicht hinsehen 




Ein Haus ohne Hund, ist ein Haus ohne Leben!
Re: Stella, Hündin, rot, 4 Jahre
Wie geht´s Dir inzwischen? Die drei verbliebenen Würmchen schaffen´s ja wohl. Hoffentlich hast Du Dich von dem Schock schon erholt?!
Re: Stella, Hündin, rot, 4 Jahre
Ah, gut. Ich dachte schon, er hätte irgendeine Krankheit. Ist es überhaupt ein Rüde? Irgendwie wirkt er so 

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Re: Stella, Hündin, rot, 4 Jahre
mein kleines, properes Mädchen ist dasChristiane 2.0 hat geschrieben: Di 8. Dez 2020, 22:12 Ah, gut. Ich dachte schon, er hätte irgendeine Krankheit. Ist es überhaupt ein Rüde? Irgendwie wirkt er so![]()

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Re: Stella, Hündin, rot, 4 Jahre
Allerliebst, das kleine Mädel.
Geht's der Mama und den Geschwistern auch gut?
Geht's der Mama und den Geschwistern auch gut?
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Re: Stella, Hündin, rot, 4 Jahre
Ich habe bewusst mit meinem Beitrag gewartet, bis Emma die Welpen bekommen hat, um Anke nicht zu erschrecken. Leider hat auch Anke diese Nacht die leidvolle Erfahrung gemacht, das Vermehrerhunde keine Bilderbuch-Geburten haben...
Stella und Emma waren ein Topf und ein Deckel. Sie waren bei immer zusammen, wir vermuten, das sie Mutter und Tochter sind. Sie haben immer zusammen in einem Körbchen geschlafen. So haben wir beschlossen, das sie auch zusammen bei uns ihre Welpen bekommen sollen. Wir haben einen Raum komplett ausgeräumt und umgebaut, zwei Wurfkisten, zwei Ausläufe.. so, das sich die Mamas nicht in die Quere kommen. Rotlicht, Notfallmilch, Fressen extra für die Mütter... alles war vorbereitet.
Tja, Theorie und Praxis... in der Nacht, wo es bei Stella losging, war jegliche Vorbereitung völlig umsonst gewesen. Beide Hündinnen waren total unruhig, Emma legte sich immer vor Stella.. als die Geburt dann los ging, wurde aus Liebe plötzlich Hass. Emma wollte auf Stella losgehen, ich musste sie trennen. Das fand Stella gar nicht witzig. Sie wollte weder in dem Welpenzimmer bleiben, noch ohne Emma sein. Hier war totales Chaos, ein Gebelle, meine Hunde total überfordert.. Stella wollte partout in den kalten Stall zurück.. ich also alles umgebaut, Wurfkiste dahin, Rotlichlampe.. Aber auch das war Stella nicht recht, sie wollte zu Emma. Sie rannte nur rum und verlor dabei auch den ein oder anderen Welpen..
Irgendwann habe ich sie ruhig bekommen und in die Wurfkiste. Ich hab die unterkühlten Welpen warm gerubbelt.. zwei haben das Chaos nicht überlebt. Die restlichen Welpen durfte ich dann mit auf die Welt bringen, ich sass daneben, hab beim trocken machen geholfen.. als die Geburt dann vorbei war, war ich überflüssig und Stella schnappte nach mir. Da sie sich aber super um die restlichen Babys gekümmert hat, konnte ich sie alleine lassen.
Ich habe regelmässig geschaut, anfassen durfte ich nicht. Ich hab aber gesehen, das ein Welpi kraftlos war und es nicht immer zur Mutter geschafft hat. Da ich ihn nicht anlegen konnte ( sie hat mich in die Hand gebissen ) habe ich mich entschlossen, den Welpen wegzunehmen. Ich hab ihm ein Nest gebaut, mit Wärmflasche, und alle 2 Stunden gefüttert, aber er wollte nicht trinken. Ich habe jeden Tropfen mühsam reingeträufelt.. irgendwann in der Nacht hat der kleine Zwerg dann seinen letzten Atemzug gemacht und ist in meiner Hand verstorben.
Ich würde Euch gerne süsse Welpenfotos zeigen und freudestrahlend über die Geburt berichten, so wie man es von woanders kennt.. aber die Realität sieht einfach anders aus. Ich musste tricksen, um überhaupt die nasse Wäsche aus der Kiste zu bekommen, ich musste immer wieder schauen, das kein Welpe verbuddelt ist oder friert... Die von Stella gewählte Umgebung war nicht ideal, ich habe alle möglichen Heizgeräte im Haus gesucht und schon fast damit gerechnet, das mein Strom zusammen bricht.. mögliche Fotos waren rot ( von der Lampe ) oder verwackelt.. Stella war noch total dreckig.. alles nicht süss und niedlich.
Jetzt langsam fasst Stella vertrauen, wir konnten sie zumindest schonmal aus dem kalten Raum umlagern. Ich darf die Welpen anfassen und wiegen.. ich möchte ihr Vertrauen nicht überreizen, indem ich die Welpen für Fotos hübsch zurechtlege... ausserdem glaubt man gar nicht, was für eine Energie 250 gr. entwickeln, wenn sie sich aufregen, das man sie von ihrem Nestchen wegnimmt
Da sind Fotos nicht einfach...
soviel zu meiner Geschichte
Stella und Emma waren ein Topf und ein Deckel. Sie waren bei immer zusammen, wir vermuten, das sie Mutter und Tochter sind. Sie haben immer zusammen in einem Körbchen geschlafen. So haben wir beschlossen, das sie auch zusammen bei uns ihre Welpen bekommen sollen. Wir haben einen Raum komplett ausgeräumt und umgebaut, zwei Wurfkisten, zwei Ausläufe.. so, das sich die Mamas nicht in die Quere kommen. Rotlicht, Notfallmilch, Fressen extra für die Mütter... alles war vorbereitet.
Tja, Theorie und Praxis... in der Nacht, wo es bei Stella losging, war jegliche Vorbereitung völlig umsonst gewesen. Beide Hündinnen waren total unruhig, Emma legte sich immer vor Stella.. als die Geburt dann los ging, wurde aus Liebe plötzlich Hass. Emma wollte auf Stella losgehen, ich musste sie trennen. Das fand Stella gar nicht witzig. Sie wollte weder in dem Welpenzimmer bleiben, noch ohne Emma sein. Hier war totales Chaos, ein Gebelle, meine Hunde total überfordert.. Stella wollte partout in den kalten Stall zurück.. ich also alles umgebaut, Wurfkiste dahin, Rotlichlampe.. Aber auch das war Stella nicht recht, sie wollte zu Emma. Sie rannte nur rum und verlor dabei auch den ein oder anderen Welpen..
Irgendwann habe ich sie ruhig bekommen und in die Wurfkiste. Ich hab die unterkühlten Welpen warm gerubbelt.. zwei haben das Chaos nicht überlebt. Die restlichen Welpen durfte ich dann mit auf die Welt bringen, ich sass daneben, hab beim trocken machen geholfen.. als die Geburt dann vorbei war, war ich überflüssig und Stella schnappte nach mir. Da sie sich aber super um die restlichen Babys gekümmert hat, konnte ich sie alleine lassen.
Ich habe regelmässig geschaut, anfassen durfte ich nicht. Ich hab aber gesehen, das ein Welpi kraftlos war und es nicht immer zur Mutter geschafft hat. Da ich ihn nicht anlegen konnte ( sie hat mich in die Hand gebissen ) habe ich mich entschlossen, den Welpen wegzunehmen. Ich hab ihm ein Nest gebaut, mit Wärmflasche, und alle 2 Stunden gefüttert, aber er wollte nicht trinken. Ich habe jeden Tropfen mühsam reingeträufelt.. irgendwann in der Nacht hat der kleine Zwerg dann seinen letzten Atemzug gemacht und ist in meiner Hand verstorben.
Ich würde Euch gerne süsse Welpenfotos zeigen und freudestrahlend über die Geburt berichten, so wie man es von woanders kennt.. aber die Realität sieht einfach anders aus. Ich musste tricksen, um überhaupt die nasse Wäsche aus der Kiste zu bekommen, ich musste immer wieder schauen, das kein Welpe verbuddelt ist oder friert... Die von Stella gewählte Umgebung war nicht ideal, ich habe alle möglichen Heizgeräte im Haus gesucht und schon fast damit gerechnet, das mein Strom zusammen bricht.. mögliche Fotos waren rot ( von der Lampe ) oder verwackelt.. Stella war noch total dreckig.. alles nicht süss und niedlich.
Jetzt langsam fasst Stella vertrauen, wir konnten sie zumindest schonmal aus dem kalten Raum umlagern. Ich darf die Welpen anfassen und wiegen.. ich möchte ihr Vertrauen nicht überreizen, indem ich die Welpen für Fotos hübsch zurechtlege... ausserdem glaubt man gar nicht, was für eine Energie 250 gr. entwickeln, wenn sie sich aufregen, das man sie von ihrem Nestchen wegnimmt

soviel zu meiner Geschichte

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Re: Stella, Hündin, rot, 4 Jahre
Liebe Melanie...
Worte die Deinen Schmerz über das Erlebte lindern könnten finden wir leider nicht, aber du sollst Wissen das wir viel an dich / an euch denken. Und auch wenn alles furchtbar war, was für ein Glück für Stella das sie bei Dir ist, denn Du bist ein Segen für sie und für alle anderen auch
Worte die Deinen Schmerz über das Erlebte lindern könnten finden wir leider nicht, aber du sollst Wissen das wir viel an dich / an euch denken. Und auch wenn alles furchtbar war, was für ein Glück für Stella das sie bei Dir ist, denn Du bist ein Segen für sie und für alle anderen auch