2010 wollte ihre Familie sie „nur kennenlernen“. Doch Romi warf sich gleich vor ihnen auf den Rücken, wedelte mit der Rute und strahlte sie an, nach dem Motto „Ich bin eine ganz Liebe, nehmt mich doch bitte gleich mit!“. Und so kam es, dass Romi sehr schnell in ihr Zuhause-für-immer ziehen konnte.
Romi war ein ganz besonderer Hund und sie zeigte ihrer Familie ihre Dankbarkeit immer wieder auf ihre ganz persönliche Art und Weise – und die lautete „Faxen machen bis zum Umfallen“. Mal stand sie auf dem Küchentisch und „grinste“ ihr Frauchen an. Mal sammelte sie alle auffindbaren Schuhe und trug sie ins Badezimmer, wo sie glücklich strahlend im Schuhhaufen lag. Oder sie beobachtete Frauchen beim Setzen von Blumenzwiebeln, und buddelte am nächsten Tag alle Blumenzwiebeln wieder aus. Romi konnte nicht nur gut auf Tische springen, sie balancierte auch gerne über alles, was sich irgendwie anbot. Das brachte ihr den Spitznamen „Zirkushund“ ein. Sie hatte unendlich viele Flausen in ihrem hübschen Köpfchen und ihrer Familie wurde es niemals langweilig mit Romi.
Der kleine Wirbelwind konnte aber auch ganz verschmust sein, dann kuschelte sie sich an ihre Menschen. Mit ihrem Hundebruder Costa verstand sie sich prima, und beide waren stets begeistert, wenn Frauchen fragte „Wollen wir backen?“. Dann waren sie mit in der Küche und beobachteten jeden Handgriff von Frauchen. Backzeit war immer ein Highlight für die beiden, denn es fiel ja auch mal der eine oder andere Krümel zur Verkostung auf den Boden.
Ihren Hundebruder hat Romi im September letzten Jahres verloren, nun ist sie ihm im Alter von vierzehn Jahren gefolgt. Im Haus ist es unendlich still und leer, die beiden fehlen überall. Danke an ihre Familie, dass sie Romi und Costa ein Zuhause voller Liebe und Verständnis geschenkt habt. Wir hoffen mit euch, dass die beiden nun wieder vereint sind, und wir wünschen euch viel Kraft in dieser schweren Zeit.
Liebe Romi, möge es dir und Costa hinter dem Regenbogen gutgehen.